Die Ziegeleien Nelissen wurden durch den Großvater der heutigen Generation Nelissen im Jahre 1921 auf dem Plateau von Kesselt (Belgien) gegründet. Dieser Ort erwies sich durch seine Lehmvorkommen (Löß) als außerordentlich geeignet für die Herstellung von Handformverblendern. Seit nunmehr über 90 Jahren wird hier in eigenen Gruben roter, gelber, rosafarbener und grauer Lehm abgegraben.
Im Jahre 1937 wurde eine zweite Fabrik in Tienen errichtet. In Tienen fand man den gleichen Lehm wie in Kesselt; darüber hinaus hatte Tienen den Vorteil einer zentraleren Lage. Seit 1982 wird wieder ausschließlich in Kesselt produziert.
Der erste Feldbrandofen wurde schon bald durch einen Ringofen ersetzt, der wiederum seinen Platz in den 60er Jahren für einen Tunnelofen räumen mußte.
Die Tunneltrocknung, die darauf folgte, ermöglichte nunmehr, daß das Trocknen der Steine nicht mehr nur saisonabhängig möglich war, wie in früheren Zeiten.
Ab Ende der 70er Jahre wurden die ersten Handformmaschinen entwickelt, die naturgetreu die Arbeitsschritte der früheren Ziegelformer nachahmen.
Im Jahre 1988 errichtete Nelissen eine zweite Linie mit einem modernen, computergesteuerten Brennofen von ca. 100 Metern Länge. Diese expansive Entwicklung ging einher mit der Errichtung der Nelissen Industries N.V., dem Ausbau und der Computersteuerung der Kammertrocknung sowie der Anschaffung eines neuen Maschinenparks.
Die Produktion wurde in diesem für das Unternehmen revolutionären Jahr auf ca. 50 Mio. Handformverblender pro Jahr verdoppelt.
Im Jahre 1990 wurde dasBenor-Gütezeichen beantragt und in der höchsten Kategorie verliehen. Mit Recht eine Auszeichnung für die Topqualität, die derzeit produziert wurde.
Im gleichen Jahr wurde auch ein neues Bürogebäude gebaut, das in seiner Gesamtheit als Ausstellungsraum dient, in dem jeder potentielle Kunde sich gleich wie zu Hause fühlt.
Im gleichen Jahr wurde auch ein neues Bürogebäude gebaut, das in seiner Gesamtheit als Ausstellungsraum dient, in dem jeder potentielle Kunde sich gleich wie zu Hause fühlt.
Aber dieses war noch nicht alles. Im Gegenteil, im Jahre 1993 traute sich der limburgische Familienbetrieb, der sich als einer der wenigen in der Backsteinindustrie bewußt seine Selbständigkeit bewahren möchte, den nächsten großen Schritt zu tun. Ein brandneuer Ofen, Trockenanlagen, Setzmaschine und Verpackungsanlage, komplett vollautomatisch und computergesteuert, erhöhte die Produktion auf ein europäisches Niveau von 100 Mio. Verblendern pro Jahr.
Seit dem 16. Dezember 1997 ist das Qualitätssystem der Ziegeleien Nelissen entsprechend der Norm NBN EN ISO 9002 zertifiziert.

Im Laufe der vergangenen 90 Jahre hat dieses Unternehmen an vielen außergewöhnlichen Referenzobjekten mitgewirkt.Seit Beginn der 90er Jahre werden Nelissen-Verblender auch exportiert. Wichtige Absatzgebiete sind: Niederlande, Deutschland, Frankreich, England, Italien, Schweden, ... und selbst Japan.
Sowohl die günstige Lage, die hervorragenden Rohstoffe, die gleichbleibende Qualität, die hochqualifizierten Mitarbeiter, die jahrzehntelange Erfahrung und der Einsatz von jederzeit hochmoderner Technologie waren und sind noch immer die Garantie für den Erfolg.
Nelissen bleibt ein Spezialist für handgeformte Verblender auf höchstem Niveau in Qualität und Farbnuancierung.
