CM Hasselt - Mela
© Studio Dupont
Projektinformationen
Architekt
archipelago
Standort
Hasselt
Baujahr
2023
Verwendete Produkte

Das neue Hauptquartier von CM Limburg entlang der Demer in Hasselt fällt durch seine hellen und abgerundeten Fassaden ins Auge. Architekt Kris Loix von archipelago blickt auf den intensiven und innovativen Prozess zurück, bei dem in Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern Cordeel und Nelissen Ziegeleien ein einzigartiger Fassadenziegel entwickelt wurde: der Mela-Ziegel im N70/5-Format.

Das Projekt begann mit einem Design- und Bauwettbewerb. Das Architekturbüro archipelago gewann den Auftrag, unter anderem dank des starken lokalen Ansatzes. "Wir wussten von Anfang an, dass wir ein Gebäude entwerfen würden, das nicht nur ästhetisch, sondern auch funktional und gesellschaftlich verankert sein sollte. Deshalb haben wir Cordeel als Partner ausgewählt, eine lokale Baugruppe aus Limburg," erklärt Kris Loix. "Auch die Materialauswahl stand ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und regionalen Identität. Ein Ziegel aus Limburg war von Anfang an eine wichtige Voraussetzung. So kamen wir zu Nelissen Ziegeleien, einem nachhaltigen Produzenten aus Limburg, der mit lokalem Ton arbeitet," so Loix.

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Intensive Suche nach dem perfekten Fassadenziegel

Das Team begann mit einer klaren Vision: ein hellfarbener Ziegel, der dem Gebäude ein lebendiges und einladendes Erscheinungsbild verleiht. "Wir wollten eine Fassade mit einem warmen, hellen Farbton ohne Reflexion," erklärt Loix. Die Zusammenarbeit mit Nelissen Ziegeleien führte zu einem einzigartigen Produktionsprozess. "Wir haben viel Zeit in ihrer Produktionshalle verbracht. So kamen wir auf die Idee, einen Basisziegel mit einem halbtransparenten Zementschleier zu versehen, der eine leichte Nuance und eine schöne Tiefenwirkung erzeugt. Der Prozess erforderte zahlreiche Tests und Anpassungen, bevor wir die richtige Balance zwischen Basisziegel und Beschichtung fanden," erläutert Loix.

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Variation in der Verlegung schafft Dynamik

Neben der Materialwahl spielte auch die Verlegemethode der Ziegel eine wichtige Rolle im endgültigen Design. "Wir haben viel mit Fugenfarben und verschiedenen Mustern experimentiert," sagt Loix. "Ein auffälliges Element ist die Kombination aus horizontaler und vertikaler Verlegung. Dadurch entsteht ein dynamisches Fassadenbild."

Nachhaltigkeit in jedem Aspekt

Das Projekt legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, sowohl bei der Materialverwendung als auch bei der Energieeffizienz. "Der Mela-Ziegel im N70/5-Format ist nur 7 Zentimeter tief, was zu einer erheblichen Materialeinsparung führt," betont Loix. Das Design folgt auch den Prinzipien der Trias Energetica. "Wir haben eine gut isolierte Gebäudehülle entworfen und die Glasfläche an der Südseite begrenzt. Dadurch minimieren wir den Kühlbedarf im Sommer und erhalten dennoch genügend Licht und einen Blick auf den zukünftigen Demerpark."

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Ein Gebäude mit Geschichte

Das Ergebnis ist ein Hauptquartier, das nicht nur funktional ist, sondern auch eine starke Verbindung zur Umgebung aufweist und Nachhaltigkeit in allen Aspekten integriert. "Dieses Projekt zeigt, wie Architektur, lokale Wirtschaft und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können," schließt Loix. "Es war ein intensiver und lehrreicher Prozess, der zu einem großartigen Ergebnis geführt hat."

Bron: Architectura.be